Dazu Dr. Christian Esch,
Direktor des NRW KULTURsekretariats: „Mit drei interessanten regionalen Museen
haben wir jetzt ideale Partner für die beteiligten Häuser in NRW gefunden.
Gemeinsam haben wir 14 herausragende Künstler aus beiden Ländern ausgewählt,
die das gesamte Spektrum der aktuellen Kunst vertreten. Damit sind die Weichen für
einen vielschichtigen und intensiven Austausch der Kunstszenen zwischen
Frankreich und NRW gestellt.“
Die 14 Künstlerinnen und Künstler aus Frankreich und NRW:
Mit dabei sind, für NRW: Ivan Bazak (Kiew, Köln), Freya Hattenberger (Köln), Christian Jendreiko (Düsseldorf), Karolin Meunier (Berlin), Thomas Mohren (Aachen), Rosaline Rannoch (Berlin), Jürgen Georg Stollhans (Köln); für Frankreich: Julien Bismuth (New York), Cécile Desvignes (Nantes), Dominique Ghesquière (Paris), Guillaume Leblon (Paris), Régis Perray (Nantes), Mathilde Rosier (Berlin, Bourgogne), Oscar Tuazon (Paris).
Die Partnerinstitutionen:
Dabei sind das Musée des Beaux Arts in Nantes, das Musée des Beaux Arts in Tourcoing und das FRAC Bourgogne in Dijon. Aus NRW beteiligen sich das Museum am Ostwall in Dortmund, das Städtische Museum Abteiberg Mönchengladbach und das Kunstmuseum Alte Post Mülheim an der Ruhr.
Beteiligt sind darüber
hinaus das Kunsthaus Essen und das Künstlerdorf Schöppingen. Unterstützung leistet darüber hinaus das Bureau des Arts
Plastiques in Berlin.
Transfer France-NRW als mehrstufiger Prozess:
Zum Auftakt werden alle Künstler im September und Oktober 2009 in allen sechs Partnerinstitutionen der beteiligten Städte der Öffentlichkeit vorgestellt und danach zu zweimonatigen Artist Residencies eingeladen:
Im November und Dezember 2009 gastieren die deutschen Künstler in Frankreich, im Februar und März 2010 finden die Aufenthalte der französischen Künstler in NRW statt.
Nach den Kuratorenreisen im April und Mai 2010 zur Vorbereitung der Ausstellungen werden die Werke aller Künstler zeitgleich in allen drei NRW-Museen ab Ende November 2010 gezeigt. Die abschließenden Ausstellungen in den französischen Partnerinstitutionen finden in der ersten Jahreshälfte 2011 statt. Künstlergespräche und Kulturveranstaltungen zur Vermittlung und Intensivierung des Dialogs begleiten die einzelnen Projektphasen. Ein mehrsprachiger Katalog wird wieder in Gestalt eines Journals den kreativen Austausch dokumentieren.