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ARTENTION
ChorWerk Ruhr «L’espace vivant», ©Sven Lorenz
www.chorwerkruhr.de
ChorWerkRuhr „L’espace vivant“
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ChorWerk Ruhr

1999 wurde das ChorWerk Ruhr als ein Projekt der Regionalen Kulturpolitik NRW durch die Kultur Ruhr GmbH mit der Maßgabe gegründet, ein Ensemble aufzubauen, das sowohl Aspekte der individuellen sängerischen Qualifizierung berücksichtigt, als auch zur künstlerischen Profilierung der Region beiträgt. Als künstlerischer Leiter fungierte bis 2003 Frieder Bernius, Gründer des Kammerchores Stuttgart und mit über 80 Aufnahmen, davon 20 preisgekrönt, einer der international renommiertesten Chorleiter und Dirigenten.

Die Bandbreite der Programme des ChorWerk Ruhr entsprach dabei stets der Absicht, mit diesem neuen und offenen Ensemble keineswegs ein weiteres Spezialensemble für die Neue oder die Alte Musik zu schaffen. Vielmehr ist und bleibt es das Ziel des ChorWerk Ruhr, die ganze stilistische Vielfalt der Vokalmusik sowohl an die eigenen Sänger als auch an das Publikum auf dem höchst möglichen künstlerischen Niveau weiterzugeben.

Aufgrund dieses Konzepts hat das ChorWerk Ruhr bis jetzt in seinen Projekten so unter anderem Musik von Hassler, Monteverdi, Schütz und Biber aufgeführt, traditionelle Oratorienliteratur des Barock und der Klassik von Bach, Händel und Haydn, einen konzertanten Zyklus mit Opern Glucks, romantische Chormusik von Schubert, Mendelssohn, Brahms, Bruckner, Strauss und Rachmaninow, Musik der klassischen Moderne etwa von Schönberg, Strawinsky, Eisler, Messiæn, Ligeti, Kagel, Feldman und Henze, aber auch aktuelle Uraufführungen von Hans Schanderl, Gerhard Stäbler und Clytus Gottwald. Dabei ist das ChorWerk Ruhr auch mit so renommierten Klangkörpern wie der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, der musikFabrik NRW, dem Ensemble Modern, der Cappella Coloniensis, dem Ensemble Resonanz, dem Schönberg Ensemble Amsterdam, dem Concerto Köln, der Neuen Düsseldorfer Hofmusik, der Jungen Deutschen Philharmonie und dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg aufgetreten. Dirigenten, die bisher mit dem ChorWerk Ruhr gearbeitet haben, waren, neben Frieder Bernius, Christopher Moulds, Hans Zender, Reinbert de Leeuw und Sylvain Cambreling, sowie regelmäßig Bruno Weil, Peter Neumann, Robin Gritton, Reinhard Goebel und Rupert Huber. Von besonderer Bedeutung für den Chorklang und die sängerische Qualifizierung insgesamt sind jedoch die häufig außerordentlich anspruchsvollen A-Cappella-Projekte des ChorWerk Ruhr. – So ist im Mai 2007 als Koproduktion mit dem Deutschlandfunk und mit Unterstützung der Kunststiftung NRW die Gesamtaufnahme der „Romanzen und Balladen“ von Robert Schumann unter der Leitung von Robin Gritton erschienen.

Den Erfolg bei Presse und Publikum hat dabei das ChorWerk Ruhr kontinuierlich ausbauen können, und mittlerweile hat sich das Ensemble als eines der hochwertigen künstlerischen Markenzeichen der Region sowie als Spitzenchor des Landes etabliert. Dies belegen beispielsweise die zahlreichen Aufnahmen durch WDR und DLR und CD-Produktionen für die Deutsche Harmonia Mundi / BMG und Capriccio ebenso, wie auch die wiederholten Co-Produktionen mit den Recklinghäuser Ruhrfestspielen sowie die vielen Projekte, mit denen das ChorWerk Ruhr bei Gérard Mortiers RUHRtriennale 2002-2004 und auch bei der zweiten RUHRtriennale 2005-2007 unter Jürgen Flimm auftrat. So sind auch unter der neuen RUHRtriennale-Intendanz von Willy Decker für 2009-2011 verschiedene Projekte in Planung.   

Das ChorWerk Ruhr ist ein Projekt der Kultur Ruhr GmbH, mit Unterstützung des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen sowie des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.
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