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«Michaels Reise» von Karlheinz Stockhausen, ©Klaus Rudolph
«Michaels Reise» von Karlheinz Stockhausen, ©Klaus Rudolph
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Michaels Reise

von Karlheinz Stockhausen


Datum: 13.12.2008, 20:30Uhr
Ort: Théâtre MC 93, 1, boulevard Lénine, 93000 Bobigny
Partner: Festival d’Automne à Paris. Eine Produktion der Wiener Taschenoper. In Zusammenarbeit mit den Wiener Festwochen. Koproduziert von KölnMusik und musikFabrik.

Musikalische Leitung: Peter Rundel

Künstlerisches Konzept:        
Carlos Padrissa (La Fura dels Baus)
Roland Olbeter
Franc Aleu (Urano)

 
Regie: Carlos Padrissa (La Fura dels Baus)

Bühnenbild: Roland Olbeter

Video: Franc Aleu (Urano)
Regiemitarbeit und Choreografie: Valentina Carrasco

Klangregie: Paul Jeukendrup
Licht: Frank Sobotta
Kostüm: Chu Uroz

Dramaturgie: Thomas Ulrich

 

musikFabrik
Michael: Marco Blaauw (Trompete)
Eva: Nicola Jürgensen (Bassetthorn)
Schwalbenpärchen: Carl Rosman (Klarinette), Fie Schouten (Klarinette / Bassetthorn)
 

Eine Produktion der Wiener Taschenoper
In Zusammenarbeit mit den Wiener Festwochen
Koproduziert von KölnMusik, musikFabrik und dem Europäischen Zentrum der Künste Hellerau.


MICHAELS REISE ist der 2. Akt von Stockhausens Oper DONNERSTAG aus LICHT. MICHAEL, der Engelsfürst und Weltenschöpfer, nimmt aus Liebe zur Welt menschliche Gestalt an, um die Menschheit durch die Kräfte der Musik und der Liebe höher zu entwickeln und zu Gott zu führen. Seine Reise führt ihn in 7 Stationen rund um die Welt. Und diese Stationen spiegeln im Kleinformat die 7 Tage des Zyklus LICHT wider, - Stockhausens 29-stündiges kosmisches Welttheater, das uns die Fülle des Lebens in all seiner Gegensätzlichkeit vor Augen führt: Krieg und Frieden, Haß und Liebe, Wille zur Vernichtung und das Streben nach Vervollkommnung, den Slapstick und das Erhabene, das Geschmacklose und das Schöne. Inszeniert wird diese Produktion von Carlos Padrissa, Mitglied der legendär-radikalen katalanischen Theatergruppe La Fura dels Baus. Für ihn ist der LICHT-Zyklus nicht „Gesamtkunstwerk“ im Sinne Wagners, sondern weltumspannendes „Globalkunstwerk“, in das er und seine Mitstreiter das „mediterrane Licht des Südens“ tragen wollen: Eine Weltenreise auf Stockhausens Spuren, - begleitet von „unschuldigem Staunen“.
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