L’Après-midi
Ein Solo für Emmanuel Eggermont Choreographie Raimund Hoghe
Datum:
15.12. und 16.12.2008 und 18.12. bis 20.12.2008
Ort:
Théâtre de la Cité Internationale, 17, boulevard Jourdan, 75014 Paris
Partner:
Koproduktion des Festival Montpellier Danse 2008 ; Théâtre Garonne, Toulouse : Theater im Pumpenhaus, Münster. Coréalisation Théâtre de la Cité Internationale/Festival d’Automne à Paris
Raimund Hoghe, Konzept und Choreographie
Luca Giacomo Schulte, künstlerische Mitarbeit
Mit Emmanuel Eggermont
Raimund Hoghe, geboren in Wuppertal, lebt in Düsseldorf und arbeitet wesentlich in Frankreich, wo seine Kompanie ihren Sitz hat. Er ist regelmäßig in etwa zehn europäischen Ländern zu Gast. Sein neues Stück passt insofern genau richtig zur Saison France-Nordrhein-Westfalen 2008/2009.
Von 1980 bis 1990 arbeitete Raimund Hoghe als Dramaturg für das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch. In dieser Zeit verfasste er zunächst Porträts von Außenseitern und Prominenten, die in Die Zeit erschienen und auch in mehreren Büchern zusammengefasst wurden.
1994 realisiert er sein erstes Solo Meinwärts in dem er sich zum ersten Mal mit seinem außergewöhnlichen Äußeren auf der Bühne zeigt. Dieses Solo bildet mit Chambre séparée und Another Dream eine Trilogie über das 20. Jahrhundert. Zahlreiche Gruppenstücke und eine Arbeit über das Duo als Form folgen bis er kürzlich mit 36, Avenue Georges Mandel (2007) zum Solo zurück kehrt.
Aktuell hat er beschlossen, für den jungen Tänzer Emmanuel Eggermont, der bereits bei dem Stück Boléro Variations aufgefallen war, ein Solo zu kreieren.
Es ist Raimund Hoghe sehr daran gelegen, sich von den «Klassikern» inspirieren zu lassen und davon neue emotional stark geprägte Versionen zu geben (Sacre-The Rite of Spring, Swan Lake, 4 Acts et Boléro Variations). Diesmal arbeitet Raimund Hoghe an einer der berühmtesten Musikpartituren der Tanzgeschichte, nämlich L’Après-midi d’un faune von Debussy.