Dance #1 Eszter Salamon (D/HU)
Aufführung
Datum:
19.03.2009 bis 21.03.2009
Ort:
Centre Pompidou, Place Georges Pompidou, 75004 Paris
Partner:
Koproduktion: PACT Zollverein (Essen) / Choreographisches Zentrum NRW, Kunstenfestivaldesarts (Brüssel), Les Spectacles Vivants-Le Centre Pompidou (Paris), steirischer herbst (Graz), Hauptstadtkulturfonds Berlin, Hebbel-Am-Ufer, Berlin, Koproduktion von NXTSTP, mit der Unterstützung des Kulturprogramms der EU
Erst waren es ungarische Volkstänze, dann, irreparabel, die strikte Dressur einer Ballettschule, die ihren Körper geprägt haben – neben den geschlechterspezifischen Tradierungen, die uns allen noch immer unsere Körperbilder diktieren. Auch wegen dieser biografischen Einflüsse sind alle Arbeiten der ungarischen Choreographin Eszter Salamon kritische Untersuchungen der Repräsentationen des Körpers und seiner Bewegungen. Aber auch wenn sie damit längst zur Kerntruppe des konzeptuellen Tanzes gehört, haben ihre Stücke immer zugleich theatrales Potential, spielen mit Narrationen, Situationen, Rollen, Musikalität und Humor.
Zusammen mit der Choreographin Christine De Smedt von der belgischen Kompanie Les Ballets C. de la B. entwickelt sie in „Dance #1“ zur für dieses Stück komponierten Musik von Terre Thaemlitz ein raffiniertes Duo auf Basis der Improvisationstechnik bei dem der Ausdruck durch die Bewegung entsteht und nicht umgekehrt.
„Dance #1“ ist ein permanentes Spiel mit unseren Wahrnehmungen und eine ernsthafte Suche nach dem Sinn und der Notwendigkeit von Bewegung.